Die Programme im Wegweiser Prävention

Soziales Lernen kann durch unterschiedliche pädagogische Ansätze, Methoden und Trainings unterstützt werden, die theoretisch gut begründet sind und sich in der Praxis als wirksam erwiesen haben (Effektivität).

Angebote zur „Entwicklungsförderung und Gewaltprävention“ (E&G), die hier empfohlen werden, bündeln Prinzipien und Methoden in ein sinnvolles Handlungsprogramm mit Manualen, Materialien und anderen Hilfsmitteln, um die angestrebten positiven Wirkungen bei den Zielgruppen altersangemessen (Altersstufen) und den jeweiligen Lernkontext (z.B. Kita) berücksichtigend erreichen zu können.

Programme sind keine „Blaupausen“, die gedankenlos umgesetzt werden können, vielmehr unterstützen und erleichtern sie die pädagogische bzw. soziale Arbeit, weil z.B. nicht alle Vorgehens- bzw. Lernschritte jeweils neu erdacht werden müssen und auf Bewährtes zurückgegriffen werden kann. Die Arbeit mit Programmen sollte allerdings in ein übergeordnetes pädagogisches Konzept integriert sein, das die im Leitfaden E&G, Kap. 3 und 4 bzw. in den Leitlinien für effektive Präventionsproramme der Grünen Liste Prävention erläuterten Prinzipien berücksichtigt.

Früher Beginn und Kontinuität sind wichtige Prinzipien der Präventionsarbeit, dennoch ist zu beachten: Es wird weder empfohlen, möglichst viele Programme gleichzeitig ins Konzept aufzunehmen, noch eine bloße Aufeinanderfolge von Programmen zu planen. Allerdings gibt es Kombinationsmöglichkeiten etwa zur Verknüpfung der Angebote in unterschiedlichen Lern- und Lebenskontexten (Schule, Familie) oder z.B. in der zeitlichen Abfolge von Kita und Grundschule. Die Kennzeichnung entsprechender Kompatibilität der Programme ist in Vorbereitung.

Auf der Seite Empfehlungen haben wir eine Übersicht empfehlenswerter Programme inklusive einem Steckbrief für Sie zusammengestellt.